Starnberg, 02. Sept. 2010 – V. 5.5 von Varonis stellt eine Weiterentwicklung des Meta-Data Frameworks dar, welches es Firmen ermöglicht, ihr Daten- und Berechtigungsmanagement auf Windows und Unix File Servern, NAS-Devices sowie Microsoft Share Point optimiert auszuführen. Insbesondere aus Storagesicht interessant: Es ist möglich, eine Datenklassifizierung durchzuführen und zu erkennen, wo sensitive und kritische Unternehmensdaten abgelegt sind. Auch lässt sich erkennen und verfolgen, wer Zugriff auf die Daten hat, wer tatsächlich auf diese zugegriffen hat und wer auf diese Daten Zugriff haben sollte (außerdem machen es die neuen Versionen möglich, Fälle von anormalem Zugriffsverhalten festzustellen).
Zum Hintergrund: Unstrukturierte Datenmengen wachsen schnell über alle Plattformen - Windows, SharePoint und UNIX / LINUX-Server... Gefordert ist zunehmend eine intuitive und einheitliche Sicht auf alle Datenbestände; nur dann lassen sich Informationen effektiv verwalten und schützen.
Die unstrukturierte bzw. semi-strukturierten Daten machen ca. 80 Prozent aller Unternehmensdaten aus, d.h. Daten wie Dokumente, Bilder, Tabellen, Präsentationen, Videos und Audio-Dateien erfordern von Unternehmen enorme Zeit, Ressourcen und Prozessen, um über das Storage- und Berechtigungsmanagement den wesentlichen Anforderungen nach Verfügbarkeit-/Sicherheit nachzukommen. Bei Wachstumsraten der Mengen unstrukturierter Daten von 50% - 60% p. a. schwierig, da die zunehmende Komplexität sowohl die Zugriffskontrolle als auch die Nachvollziehbarkeit einschränkt.
Zitat: "Heute enthält ein einziges Terabyte an Daten oft weit über 50.000 Ordner, von denen nur etwa 2.500 bzw. 5 % eindeutig und mit tatsächlichen Berechtigungen versehen sind.", sagt Ohad Korkus, Veronis Executive Vice President of Engineering, CTO und Mitgründer des Unternehmens "Jedem dieser 2.500 Ordner liegt eine organisatorische Entscheidung zugrunde " - wer Zugriff auf diese Daten haben sollte. " Mehr Ordner bedeutet mehr Entscheidungen und mehr Pflege für die IT-Verantwortlichen und die Daten-Eigentümer. Der einzige realistische Weg, diese Daten zu verwalten und zu schützen, ist, Prozesse und Methoden einzuführen, die Automatisierungs- und Handlungsgrundlagen in einer skalierbaren und wiederholbaren Weise bieten, ohne zusätzliche IT-Mitarbeiter oder störende Geschäftsprozesse implementieren zu müssen.“
Varonis hat deshalb mit der V. 5.5. das eingesetzte Framework grundlegend erweitert: Nachfolgend einige Merkmale der V.5.5
- Erweiterte Commit-Funktionalität: Ermöglicht DatAdvantage - Berechtigungen auf SharePoint- und UNIX / Linux-Systemen zu überwachen und anzupassen. Weiter können LDAP, NIS, lokale UNIX-und SharePoint- Gruppenmitgliedschaften geändert werden. Benutzer und Gruppen können auf Basis von SharePoint ACL's hinzuzufügen oder entfernt- und zugewiesene Berechtigungsstufen/Berechtigungslevel können bearbeitet/verändert werden. Im Bereich UNIX und POSIX-ACL steht eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) zur Verfügung, um die traditionellen UNIX- und POSIX-ACLs gleichzeitig und zentral auf mehreren unterschiedlichen UNIX / Linux-Plattformen managen zu können.
- Unterstützung für SAMBA – dies gewährleistet, dass die Berechtigungsüberwachung von DatAdvantage UNIX nun auch in Organisationen mit SAMBA-Servern zum Einsatz kommen und dadurch ein noch größerer Mehrwert erzielt werden kann.
- Mandantenfähigkeit: Diese Funktion ermöglicht es, dass administrative Ebenen pro Server und pro Domäne abgesichert werden können und somit eine klare administrative Trennung für unterschiedliche Systeme und Zuständigkeiten gegeben ist.
- Wörterbuch Support für Data Classification DatAdvantage Framework (DCF): Die Unterstützung von Wörterbuch-Matching und automatischen Updates gleichzeitig auf mehreren Wörterbüchern.
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