München, Starnberg, 14. Febr. 2013 – Neue Symantec Studie zu vermeintlichen Kostenersparnissen und den Forderungen nach mehr Flexibilität und Geschwindigkeit...
Zum Hintergrund: Wer Cloud Storage ungeplant nur aus Kostengründen einsetzt, profitiert nicht in ausreichendem Maße davon… Irgendwie erinnert dies an alte Diskussionen beim Thema "Kostenersparnisse durch Outsourcing" und wer die Auslagerung von IT-Aufgaben ausschließlich aus diesem Aspekt heraus betreibt, agiert nicht immer zielführend. Gleiches gilt auch für das Thema "Cloud": Die neue Symantec Studie „Avoiding the Hidden Costs of Cloud 2013“ (PDF Download siehe unten) zeigt, dass Unternehmen vermehrt auf Cloud-Computing setzen, aber davon (zumindest derzeit…) nicht immer ausreichend profitieren. In Deutschland wurden hierzu rund 200 Firmen befragt und je nach Größe ist für 71 bis 79 Prozent dieser Unternehmen vor allem der Wildwuchs bei den Cloud-Anwendungen ein zunehmendes Problem. Beispiel: Geschäftsbereiche implementieren Public Cloud Services, die nicht von den IT-Abteilungen freigegeben sind. Sie treiben damit die Kosten in die Höhe und setzen Unternehmensdaten einem unnötigem Risiko aus.
Beim Backup-/Restore zieht das Cloud-Computing gemäß Untersuchung unerwartete Ausgaben nach sich, denn die Cloud verkompliziert im ersten Schritt das Backup-/Recovery. Der Grund: Unternehmen setzen meist drei oder mehr Lösungen ein, um Daten in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen zu sichern. Knapp ein Drittel der großen Unternehmen hat zudem bereits einmal Cloud-Daten verloren (bei kleineren-/mittelständischen Unternehmen, KMUs sind es 24 Prozent), über die Hälfte berichtete über Probleme bei der Daten-Wiederherstellung (KMUs: 71 Prozent).
Cloud-Storage ist für viele Unternehmen eine schnelle Antwort auf das rasante Datenwachstum, da es relativ einfach und schnell einzusetzen ist und natürlich günstige Preise verspricht. Tatsächlich steigert diese Vorgehensweise in vielen Fällen die ineffiziente Auslastung von Speichersystemen. Laut Befragung liegt weltweit die durchschnittliche Auslastung von Cloud-Speichern bei lediglich 17 Prozent (deutsche Konzerne: 26 Prozent, KMU 7 Prozent), was bedeutet, dass Unternehmen etwa sechsmal so viel Kapazität bezahlen, wie sie tatsächlich nutzen. Darüber hinaus gab ein Drittel der befragten deutschen Konzerne an, dass in der Cloud gespeicherte Daten nicht dedupliziert werden. Diese Entwicklung kompensiert nach und nach die Budgeteinsparungen durch das Cloud-Computing. Symantec empfiehlt deshalb aus seiner Sicht die Beachtung von vier grundlegenden Maßnahmen:
- Prozesse bzw. Regeln sollten sich an Mitarbeitern und Informationen orientieren, nicht an der Technologie oder Plattform.
- Diese Regeln müssen den Mitarbeitern gleichzeitig nahegebracht, überwacht und konsequent umgesetzt werden.
- Es ist entscheidend, möglichst IT-Werkzeuge auszuwählen, die plattformunabhängig arbeiten.
- Daten sollten auch in der Cloud dedupliziert werden.
Vorsicht ist derzeit bei IaaS am Markt geboten, da Block-Storage-Funktionalitäten bei einigen Anbietern nicht Bestandteil ihrer SLAs sind. Es existieren jedoch Workload-Profile, die auf Blockstorage angewiesen sind. Es nützt in diesem Fall dann auch nichts, wenn eine Virtual Machine zwar die Uptime-Anforderungen gemäß Vertrag erfüllt, die zugeodneten Storage-Ressourcen aber nicht zur Verfügung stehen. Es bleiben hier also noch einige zentrale Fragen aus Kundensicht offen.
Zitat: „Unternehmen müssen die Kontrolle über ihre Cloud-Systeme haben, um wirklich von der Flexibilität und der Kosteneffizienz zu profitieren“, so Frank Bunn, Senior Manager Communications Service Providers, EMEA Industry Solutions Team bei Symantec. „Erst wenn sie es schaffen, den Wildwuchs bei Anwendungen und Speichersystemen zu stoppen, sparen sie Geld und schützen ihre Daten.“ Weiterführende Informationen zur Studie finden Sie hier:
Download Cartoon "symantec.cloud" (205KB): http://l.hh.de/Apw4RP
Download Studie (siehe Anlage) : "Avoiding the Hidden Costs of Cloud 2013 Survey" für Deutschland (PDF 1.0MB)
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