Kirchheim, Starnberg, 16. Dez. 2011 – Simba Dickie Group und MAGURA transformieren ihre alte systemgebundene IT - Erfolgreiche Umsetzung mit NetApp Unified Storage...
Zum Hintergrund: Sowohl die Simba Dickie Group (Spielwarenhersteller) als auch MAGURA (Spritzgussteile, industrielle Bedienelemente, Entwicklung & Produktion von Motorrad- und Fahrradkomponenten) setzen nach eigenen Angaben innerhalb ihrer IT Organisation zur Beherrschung des jeweils starken Unternehmenswachstums auf Virtualisierung, Konsolidierung, Kostenreduktion (Hardware, Betrieb) sowie Technologien zur verbesserten Auslastung & Optimierung ihrer vorhandenen Ressourcen und Prozesse. Nachfolgend beide Anwenderberichte in gekürzter Fassung. Die kompletten Texte finden sich in den entsprechenden Links am Ende der Beiträge.
BERICHT 1: Als sich die Simba Dickie Group < http://simba-dickie-group.de/de/ > im Jahr 2007 für die Server Virtualisierung entschied, verfolgte sie sowohl wirtschaftliche als auch technische Ziele. Der Auftrag war klar formuliert: "Weniger Kosten, mehr Effizien". Der IT-Verantwortliche der Firmengruppe, Herr Ralf-Dirk Gensch, rechnete bereits damals mit einem weiterem starken (Daten-) Wachstum. Noch im Jahr 2007 umfasste das gesamte System der Gruppe ein Volumen von ca. 500 Gigabyte. Nur vier Jahre später – im Jahr 2011 – waren es bereits 5 Terabyte. Die Gründe: Zunächst stieg die Menge an Produktionsdaten kontinuierlich an. Allein die immer wieder hinzukommenden CAD-Zeichnungen für Modellautos fordern stetig Platz. Außerdem wuchs die Simba Dickie Group durch die Übernahme von rund fünf Unternehmen, darunter war der größte französische Spielwarenhersteller. Deren organisatorische und technische Einbindung forderte entsprechend Raum. So kommen derzeit pro Jahr sechs bis sieben virtuelle Server hinzu, pro Server ein Speicherplatz von ca. 50 Gigabyte – exklusive Nutzdaten.
Anwenderzitat: "Unser System ist weltweit aufgestellt und dadurch quasi 24 Stunden im Einsatz. Wir können uns keinen Ausfall leisten, eine unflexible IT erst recht nicht“, sagt IT-Chef Gensch. Simba Dickie setzte bereits 2007 auf NetApp und nach seinen Angaben ist die Anschaffung der nächsthöheren NetAppVersion für 2012 bereits gesetzt. Auf Grund der Storage Effizienz Funktionen der NetApp-Lösung beträgt die Plattenplatzersparnis laut Anwender derzeit bis 50%. Die Wiederherstellung von Daten ist eine Sache von fünf Minuten“, freut sich Tobias Gotzig, der Systemverantwortliche in Genschs Team. Einen Link zum vollständigen Anwenderbericht bzw. Video finden Sie hier:
> http://www.netapp.com/de/solutions/midsize/
> http://www.netapp.com/de/solutions/midsize/showVideo=y&videoId=1281194503001
BERICHT 2: Die in Bad Urach ansässige MAGURA GmbH & Co. KG fertigt seit über 115 Jahren Qualität „Made in Germany“. Heute ist die international tätige Unternehmensgruppe mit rund 500 Personen neben der Herstellung von Spritzgussteilen und industriellen Bedienelementen vor allem auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Motorrad- und Fahrradkomponenten spezialisiert. < http://www.magura.com/ >
Vom Silo zur serviceorientierten IT: In der Vergangenheit hatte MAGURA mit der Komplexität einer gewachsenen, heterogenen IT-Infrastruktur zu kämpfen. Neben diversen ERP-Systemen und Webshops existierten verschiedenste Applikationen etwa für Zollabwicklung, Reporting, Buchhaltung und Controlling, die sich laut IT fast unkontrollierbar ausbreiteten. Die Folge war ein stetig wachsender Systempark mit geringer Ressourcen Auslastung, hohen Hardware- und Betriebskosten sowie einer immer aufwändigeren Verwaltung, die mit dem vierköpfigen IT-Team kaum mehr zu meistern war.
Anwenderzitat: „Ohne größere Investitionen in zusätzliches Personal und Equipment hätten wir einen reibungslosen Geschäftsbetrieb nicht mehr sicherstellen können“, beschreibt IT-Leiter Peter Kromer die Lage. Obwohl die Serverlandschaft insgesamt betrachtet ausreichend Rechenleistung bot, traten regelmäßig Engpässe auf. Durch die starre Zuordnung der Hardware blieben Ressourcen ungenutzt, die an anderer Stelle fehlten. „Ein weiteres Problem“, betont Kromer, „war das Thema Disaster Recovery, das sich de facto nicht effizient realisieren ließ...“
Als im Rahmen der üblichen Dreijahres-Zyklen ein Refresh der Hardware anstand, bestand akuter Handlungsbedarf: Aus einer systemgebundenen, verwaltungsintensiven IT sollte eine flexible, serviceorientierte Infrastruktur werden, die mittelfristig auch eine Zentralisierung und Vereinheitlichung der ERP-Landschaften bewältigen würde. Der Lösungsansatz hierzu lautete: "Konsolidierung und Virtualisierung". Nach Sondierung des Markts entschieden sich die IT-Verantwortlichen nach eignenen Angaben für VMware und die Konsolidierung der Speicherdaten auf NetApp Unified Storage. „Je mehr wir uns mit der Thematik beschäftigt haben, desto deutlicher zeigte sich: Hochverfügbare Virtualisierung setzt einen verlässlichen, performanten Netzwerkspeicher voraus“, so Kromer über die Beweggründe für das Gesamtkonzept.
Rund 15 Einzelserver wurden auf drei neue Server von Fujitsu Technology Solutions konsolidiert und mit VMware ESX Server virtualisiert. Als ausfallsicheres Primärsystem für Applikationen und virtuelle Maschinen fungierte eine FAS2050 mit zwei Storage-Controllern. „Mit den NetApp und VMware Lösungen haben wir eine Hardware-unabhängige, flexibel skalierbare Infrastruktur geschaffen“, sagt der IT-Leiter, „und zugleich das Fundament für die Einführung von SAP ECC 6.0 gelegt. Die Vorbereitungen für die SAP- Umstellung begannen Mitte 2010. Mitte 2011 wurde die neue Infrastruktur auf Basis von zwei NetApp FAS2040 Systemen und drei Fujitsu PRIMERGY Six-Core Servern eingeführt. Die beiden NetApp Systeme sind mit SAS-Disks für die SAP-Applikationen und SATA-Laufwerke für Anwendungen wie Lotus Notes, Backup oder Archivierung ausgestattet.
Dem SAP-System liegt MaxDB zugrunde. Die Virtualisierung von Server und Storage zu einem zentralen Pool sorgt für eine maximale Auslastung der Ressourcen, die jeweils flexibel den Applikationen und Datenbanken zuordenbar sind, inkl. SAP-Umgebung. Durch die Migration auf die neue IT erschloss sich das Unternehmen mehr flexible Möglichkeiten auf geschäftlicher Ebene, stellte sich neu auf und konnte Ideen für die Zukunft entwickeln. Zitat Herr Kromer: „Mit der Reorganisation und Optimierung der Geschäftsprozesse hat die neue Infrastrukturlösung in letzter Konsequenz entscheidende Impulse für unsere Unternehmensexpansion gesetzt“. „Ohne die strategische Entscheidung für Virtualisierung und Prozessoptimierung wäre der Aufbau unseres neuen Werks in Deutschland nur schwer realisierbar gewesen.“
Zu den Lösungskomponenten: NetApp Produkte = 2 x NetApp FAS2040, NetApp Deduplizierung, NetApp- FlexClone, FlexVol, SnapRestore, Snapshot. Protokolle: CIFS, NFS. Umgebung: Fujitsu PRIMERGY Server Lotus Notes Microsoft Windows Fileservice SAP ECC 6.0. SAP MaxDB, VMware ESX Server, vMotion, vSphere Standard Acceleration Kit. Den zugehörigen Videolink finden Sie hier:
> http://www.netapp.com/de/solutions/midsize/?showVideo=y&videoId=1299580036001