Die Technische Universität Braunschweig hat ihr Rechenzentrum durch die Einführung der Software-definierten Speicherplattform Dell PowerFlex modernisiert. Zum Anwenderbericht...
Hintergrund
Das Gauß-IT-Zentrum (GITZ) ist das zentrale Rechenzentrum der TU Braunschweig und stellt digitale Services für Studium, Forschung und Verwaltung bereit. In einem umfassenden Modernisierungsprojekt hat die Universität dort PowerFlex als zentralen Blockspeicher implementiert. Nahezu alle Systeme nutzen nach vorliegenden Angaben nun die neue Storage-Plattform, darunter das Hochschulinformationssystem HIS, die gesamte E-Learning-Infrastruktur sowie die Windows-Umgebung für die Hochschulverwaltung.
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„Durch PowerFlex hat die TU Braunschweig eine überholte Speicherinfrastruktur ersetzt, die aus mehreren Einzellösungen bestand: Storage-Subsysteme, Virtualisierung und SAN-Switches, die jeweils separat verwaltet und aufeinander abgestimmt werden mussten.
Da die Architektur von PowerFlex (1) zuvor getrennte Systeme konsolidiert und dadurch ein zentrales Management ermöglicht, konnte die TU Braunschweig laut dem Bericht den administrativen Aufwand erheblich senken.
Zudem haben sich die Latenzen im Vergleich zur Vorgängerlösung erheblich reduziert. Das neue System kann die Universität flexibel skalieren: Bei steigendem Speicherbedarf muss sie lediglich einen weiteren Storage-Knoten hinzufügen.
Flexibilität bei der Virtualisierungs-Plattform
Derzeit betreibt die TU Braunschweig rund 500 VMs auf VMware sowie weitere 200 VMs auf Microsoft Hyper-V mit Storage aus PowerFlex. Die Universität nutzt aufgrund von Lizenzüberlegungen beide Plattformen, und für beide stellt die neue Lösung schnellen Speicher bereit. Perspektivisch plant die Hochschule, abhängig von Software-Zertifizierungen einzelner Dienste, ihre VMware-Ressourcen zu reduzieren.
Außerdem hat die Universität mit PowerFlex einen aktiven zweiten Standort eingerichtet, der sich in rund einem Kilometer Entfernung zum Hauptrechenzentrum befindet und auf den alle Daten gespiegelt werden: Sollte das Hauptrechenzentrum ausfallen, stehen dort alle Daten bereit, und die erforderlichen Computing-Ressourcen lassen sich kurzfristig aufbauen. Das ermöglicht es der TU, kritische Dienste schnell wieder verfügbar zu machen.“
Anwenderkommentar Lars Dreymann, Leiter der Abteilung Server am GITZ der TU Braunschweig: „Mit Dell PowerFlex haben wir eine moderne, leistungsfähige und flexible Speicherplattform als Grundlage für Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung implementiert. Sie bietet uns eine All-in-One-Lösung, mit der wir alles unter einer Oberfläche verwalten können, und gibt uns große Freiheit bei der Gestaltung unserer Zukunft – egal, ob wir beim Virtualisierungslayer umsteuern oder unsere Services anders priorisieren möchten…“

Die TU Braunschweig betreibt mit dem Gauß-IT-Zentrum ein Rechenzentrum, das zentrale digitale Dienste für Studium, Forschung und Verwaltung liefert. (Bildquelle: TU Braunschweig).
(1) Unser Hinweis: "Dell PowerFlex als Software-definierte Plattform wurde zur Modernisierung, Konsolidierung und Automatisierung der IT entwickelt. Die Lösung unterstützt dazu unterschiedliche Betriebssysteme, Hypervisor, Hyperscaler sowie Container-Management-Lösungen und kann sowohl Bare-Metal- als auch virtualisierte Architekturen hosten".
Querverweis:
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