Mit Hilfe von Automatisierung den Aufwand für die Speicherverwaltung deutlich reduzieren; permanent aktives und von KI unterstütztes Speicher-Grid mit IBM FlashSystem 5600, 7600 und 9600...
Hintergrund
Da KI-Workflows immer mehr in die Betriebsabläufe von Unternehmen integriert werden, hat agentenbasierte KI das Potenzial, die Arbeitsweise von IT-Teams über den gesamten Stack hinweg zu optimieren. Gleichzeitig sieht sich die Unternehmens-IT weiterhin mit einem beschleunigten Datenwachstum, weiteren Cyberbedrohungen und strengeren Compliance-Anforderungen konfrontiert. Diese Randbedingungen sind der Katalysator für den Bedarf und Einsatz von intelligenten, autonomen Speicherlösungen.
Ankündigungsübersicht
IBM hat am 10. Febr. 2026 dazu jetzt ein autonomes Speichersystem FlashSystem-Portfolio vorgestellt, das auf Agentic AI basiert. Die drei neuen Enterprise-Speichersysteme - IBM FlashSystem 5600, 7600 und 9600 - wurden entwickelt, um den Aufwand für die Speicherverwaltung erheblich zu reduzieren. Das neue FlashSystem-Portfolio ist laut Anbieter ab 6. März 2026 allgemein verfügbar.
FlashSystem.ai integriert KI-Agenten als Co-Administratoren in Speicherarrays
"Das FlashCore-Modul der fünften Generation kann Ransomware in weniger als einer Minute erkennen und in Bezug auf Speichereffizienz und weitere Datenmanagement-Funktionen Vorteile verbuchen.
Mit Erweiterungen innerhalb der bestehenden KI-Funktionen von FlashSystem um agentenbasierte KI wird insbesondere das Thema (Cyber)Resilienz durch nachhaltigen Schutz, autonome Bedrohungsanalyse und kundenspezifische Wiederherstellungsempfehlungen angegangen.
IT-Verantwortliche können FlashSysteme in ein permanent aktives Speicher-Grid verwandeln, das mit KI einen zuverlässigen und sicheren Speicherbetrieb bietet. Der manuelle Aufwand für die Speicherverwaltung soll so um bis zu 90 % reduzieren werden." [1]
Das neue Portfolio umfasst (Quelle, Anbieter):
Drei neue Systeme – IBM FlashSystem 5600, 7600 und 9600 mit im Vergleich zur Vorgängergeneration bis zu 40 % höherer Dateneffizienz bei gleichzeitig verbesserter Kapazität und Leistung. [2]
FlashSystem.ai liefert eine Reihe neuer intelligenter Datendienste, die Administratoren bei der Verwaltung, Überwachung, Diagnose und Behebung von Problemen entlang des gesamten Datenpfads unterstützen.
Das FlashCore-Modul der fünften Generation ist ein von IBM entwickeltes Flash-Laufwerk, das für Echtzeit-Ransomware-Erkennung, Datenreduzierung und konstant niedriger Latenz in großem Maßstab designed wurde.

Bildquelle: IBM.
Kommentarauszug Sam Werner, GM von IBM Storage: „Das IBM FlashSystem der nächsten Generation hebt die Speicherung auf eine intelligente, stets verfügbare Ebene, auf der autonome KI-Agenten Leistung, Sicherheit und Kosten kontinuierlich optimieren, ohne dass menschliches Eingreifen erforderlich ist…“
Die neuen Modelle wurden laut Anbieter für unterschiedliche Geschäftsanforderungen entwickelt:
IBM FlashSystem 5600
Für Unternehmen, die Funktionen der Enterprise-Klasse auf kleinem Raum benötigen. Es bietet bis zu 2,5 PBe effektive Speicherkapazität in einem 1U-System im mittleren Preissegment mit bis zu 2,6 Millionen IOPS. Das extrem kompakte 1U-Design eignet sich für beengte Umgebungen wie Remote-Standorte, Außenstellen und kleinere Rechenzentren.
IBM FlashSystem 7600
Hohe Leistung und Skalierbarkeit für wachsende Arbeitslasten. Es bietet bis zu 7,2 PBe effektive Kapazität in einem 2U-System und bis zu 4,3 Millionen IOPS. Die 7600 ist für den Betrieb großer virtualisierter Umgebungen, Analyse-Plattformen und Anwendungskonsolidierung konzipiert, die höhere Kapazität und schnellere Reaktionszeiten erfordern.
IBM FlashSystem 9600
Für unternehmenskritische Anwendungen mit höchsten Leistungsanforderungen und massiver Skalierbarkeit. Effektive Kapazität von bis zu 11,8 PBe als 2U-System mit bis zu 6,3 Millionen IOPS. Typische Anwendungsfälle sind Kernbankensysteme, ERP-Plattformen und KI-gesteuerte Anwendungen, die Geschwindigkeit und hohe Sicherheit erfordern. FlashSystem 9600 soll die Betriebskosten durch KI und Konsolidierung im Vergleich zur Vorgängergeneration um bis zu 57 % senken können. [3]
Das IBM FlashSystem reduziert laut Entwickler den benötigten Speicherplatz je nach Modell durch optimierte Platzierung und Konsolidierung im Vergleich zur Vorgängergeneration um 30 bis 75 %. [4]
Flash-Speicher trifft auf KI
FlashSystem.ai bietet KI-gestützte Datendienste durch Self-Service-Prozesse, die manuelle und fehleranfällige Aufgaben automatisieren können. IBM entwickelte FlashSystem.ai nach eigenen Angaben, um (Zitat) „die Speicherung von einem statischen Repository in ein sich selbst verbesserndes System zu verwandeln.
Mit einem KI-Modell, das auf Basis von Milliarden Datenpunkten trainiert ist, die durch Telemetrie-Analysen und jahrelange operative Daten aus der Praxis gesammelt wurden, soll die Plattform autonom täglich Tausende von automatisierten Entscheidungen treffen können, die zuvor eine menschliche Überwachung erforderlich gemacht hätten.“
FlashSystem.ai automatisiert nicht nur die Speicherverwaltung, sondern lernt dazu und berücksichtig das Feedback von Administratoren. Der Zeitaufwand für Audit- und Compliance-Dokumentation durch KI-generierte nachvollziehbare operative Argumentatione kann laut Anbieter halbiert werden. [5]
Die neueste Generation von IBM FlashSystem kann zudem Client-Workloads mit pro-aktiver Optimierung und intelligenter Platzierung von Workloads für unterbrechungsfreie Datenmobilität über verschiedene Speichergeräte hinweg ausführen, einschließlich Speicherarrays von Drittanbietern.
Gen5 FlashCore-Modultechnologie
Alle neuen FlashSystem-Modelle enthalten laut Entwickler das FlashCore-Modul der fünften Generation, ein Laufwerk mit bis zu 105 TB Kapazität und Verbesserungen bei Effizienz und Sicherheit.
Mithilfe hardwarebeschleunigter Analysen können komplexe Statistiken zu jedem I/O-Vorgang berechnet werden, die darauf ausgelegt sind, Ransomware und Anomalien schnell zu erkennen, ohne die Systemleistung zu beeinträchtigen. [6]
Durch jahrelange Telemetrie-Analysen soll die Anzahl falsch positiver Ergebnisse unter 1 % gehalten werden. [7]
Das Laufwerk bietet KI-gestützte Ransomware-Erkennung und -Warnung in weniger als 60 Sekunden, [8] sowie autonome Wiederherstellungsmaßnahmen auf Hardwareebene, was IBM FlashSystem laut IDC zu einem der resilientesten Speicherlösungen auf dem Markt machen soll. [9]. Kommentarauszug Natalya Yezhkova, Research Vice President, Worldwide Infrastructure Systems, IDC: „Die neuen fortschrittlichen KI-Funktionen des IBM FlashSystem-Portfolios bieten Kunden Mechanismen, um die optimale Platzierung von Unternehmensworkloads innerhalb der IBM -Speichersysteminfrastruktur zu automatisieren, die Sicherheit zu erhöhen und Compliance-Anforderungen proaktiv zu erfüllen“.
IBM Technology Lifecycle Services (TLS) nutzt KI-gestützte Überwachung, automatisierte Problemerkennung über Call Home, Pre-Code-Health-Checks und priorisierten Support für kritische Probleme, um potenzielle Systemprobleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie zu Ausfallzeiten führen.
Appendix / Quellenangabe (IBM):
"[1] FlashSystem.ai kann den Aufwand für die Speicherverwaltung um bis zu 90 % reduzieren, verglichen mit der Durchführung dieser Routinevorgänge über die grafische Benutzeroberfläche (GUI) eines Laufwerks. Hinweis: Basierend auf internen, aufgabenbezogenen Auswertungen repräsentativer Routinevorgänge (Bereitstellung mehrerer Datenträger mit Safeguarded Copy und DR-Richtlinien) unter laborkontrollierten Bedingungen auf FlashSystem-Modellen der neuesten Generation (5600, 7600, 9600) mit FlashSystem.ai im Vergleich zur neuesten Generation von IBM FlashSystem (5600, 7600, 9600) ohne FlashSystem.ai. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Umgebung, Integrationen, Richtlinien und Benutzerkenntnissen.[2] Disclaimer: Veranschaulichender Vergleich von reiner Komprimierung versus kombinierter Deduplizierung + Komprimierung, die mit FlashSystem-Modellen der neuesten Generation (5600, 7600, 9600) erreicht werden kann, abhängig von den Eigenschaften des Datensatzes. Kennzahlen und Leistung variieren je nach Datentyp und Arbeitslast. Bei internen Labortests wurde die Leistung des FlashSystem 9600 im Vergleich zum FlashSystem 9500 unter einem 4 KB zufälligen Schreibprofil bei vergleichbarer Latenz gemessen. Die Ergebnisse sind arbeitslastspezifisch.
[3] Disclaimer: Modellierter Vergleich von FlashSystem 9600 und FlashSystem 9500 bei ca. 10 PB nutzbarem Speicherplatz. Die Betriebskosten werden durch eine gleichmäßige Aufteilung auf Verwaltungsaufwand, Rackplatz (RUs) und Energie ermittelt. Zu den Vorteilen zählen eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands um ca. 50 % mit FlashSystem.ai, eine Reduzierung der Ressourceneinheiten um ca. 67 % und eine Reduzierung des Stromverbrauchs um ca. 25–30 % bei den FlashSystem-Modellen der neuesten Generation (5600, 7600, 9600). Die Ergebnisse dienen lediglich der Veranschaulichung; die Kundenergebnisse variieren je nach Tarifen, Arbeitslast, Auslastung, Konfiguration und Richtlinien.
[4] Disclaimer: Die Daten zur Deduplizierung und Komprimierung wurden anhand des neuesten Berichts von IBM ausgelieferten FCMs und Kundensystemen ermittelt, die im Januar 2026 zwischen 3 Monaten und 7 Jahren in Betrieb waren. Ergebnis spezifisch für die verglichenen Konfigurationen und Laufwerksgrößen. Maximale Konfiguration für FS 9600 und FS 9500 bei nutzbaren Kapazitäten mit einer Parität von 14+2; die Einsparungen variieren beim Vergleich mit anderen Systemen. Die Deduplizierung wurde durch interne Labortests bestätigt.
[5] Disclaimer: Basierend auf den FlashSystem.ai-Funktionen, die auf FlashSystem-Modellen der neuesten Generation verfügbar sind und automatisch Nachweise über Konfigurationen, Schutzrichtlinien, Betriebshistorie und Risikostatus zusammenstellen können, um die Auditvorbereitung zu unterstützen.
[6] Disclaimer: Beschreibt FlashSystem-Modelle der neuesten Generation mit FCM5, die I/O-Statistiken mithilfe hardwareunterstützter Analysen mit Echtzeit-Modellbewertung auf Array-Controllern berechnen. „Ohne Beeinträchtigung der Systemleistung“ spiegelt interne Messungen unter getesteten Workloads wider.
[7] Disclaimer: Falsch‑positive Leistung basiert auf Modellen, die mit wiederkehrenden Produktionstelemetriedaten trainiert wurden und dazu dienen, die Diskriminierung zu verfeinern und Fehlalarme bei FlashSystem-Modellen der neuesten Generation (5600, 7600, 9600) zu reduzieren. Dies gilt für das neueste Ransomware-Modell (3.3), das im 4. Quartal 2025 veröffentlicht wurde. Daten wurden über einen Zeitraum von 24 Monaten gesammelt. Falsch-positive Ergebnisse wurden über einen Zeitraum von 3 Monaten gemessen.
[8] Disclaimer: Interne Experimente von IBM Research haben gezeigt, dass Ransomware innerhalb einer Minute nach Beginn des Verschlüsselungsprozesses erkannt werden kann. Dieses Experiment wurde auf einem FlashSystem 5200 mit 6 FCMs und der Firmware-Version 4.1 durchgeführt. Auf dem 5200 war die Softwareversion 8.6.3 GA installiert. Auf dem Host, der mit dem 5200 verbunden war, lief Linux mit XFS-Dateisystem. In diesem speziellen Fall wurde der IBM Ransomware-Simulator WannaLaugh verwendet. Das zugrundeliegende System muss mit der FCM4.1- und der Version 8.6.3 GA-Software kompatibel sein, um die erzielten Ergebnisse zu erhalten.
[9] "IDC Spotlight: Geschäftliche Anforderungen an Cyber-, Betriebs- und Datenresilienz treiben KI-gestützte Funktionen in Flash-Speichersystemen voran."
Querverweis:
Unser Blogpost > Wie Künstliche Intelligenz die Anforderungen an IT-Infrastruktur und Datenspeicher erhöht
Unser Beitrag > Western Digital Jahresausblick 2026: HDDs, NVMe-over Fabrics und Disaggregated Storage
Unser Beitrag > Wie GenAI die Konsolidierung moderner IT Sicherheitsarchitekturen forciert