
Ausbau von Red Hat Ansible Automation Platform als zentraler „Trusted Execution Layer“ für KI-gestützte Prozesse. KI-Agenten kontrolliert und skalierbar integrieren…
Hintergrund
Laut IDC sollen „bis 2027 rund 85 % der Global-500-Unternehmen agentenbasierte KI für den autonomen IT-Cloud-Betrieb einsetzen, um Probleme in großem Maßstab kontinuierlich zu überwachen, zu analysieren und zu beheben – und bei mit minimalem menschlichem Eingriff“. In dieser neuen Landschaft sind KI-Agenten dann nur so wertvoll wie die Systeme, die ihre Absichten umsetzen.
Ankündigungsübersicht
Mit Version 2.7 der Red Hat Ansible Automation Platform und dem neuen Automation Orchestrator (Anmerkung: derzeit als Technology Preview) plant Red Hat Organisationen dabei unterstützen, KI-Agenten schneller und sicherer in produktive Betriebsabläufe einzubinden.
Betreiber können ihre Bibliothek an vertrauenswürdigen Playbooks dazu als Grundlage nutzen, auf deren Basis die KI-Agenten ihre Analysen durchführen und Handlungsempfehlungen geben, die anschließend über freigegebene, deterministische Workflows ausgeführt werden.
Laut Anbieter sollen sämtliche Formen der Automatisierung in einem einzigen transparenten Workflow zusammengeführt werden können, sodass Teams die Aufgaben nicht mehr manuell über unterschiedliche Werkzeuge anstoßen müssen.

MCP server for Ansible Automation Platform / now in Technology Preview (Bildquelle: Red Hat).
Die zentralen Neuerungen im Überblick (Quelle, Anbieter):
"Die „Bring your own knowledge“-Funktion ergänzt KI-Assistenten um unternehmensspezifisches Wissen.
Der MCP-Server (Model Context Protocol) ermöglicht eine standardisierte Anbindung von KI-Tools, ohne dass individuelle Integrationen entwickelt werden müssen.
Erweiterte Integrationen für Partner wie IBM, ServiceNow und Splunk vereinfachen die Implementierung von AIOps.
Dedizierte Workflows im Automation Portal erleichtern die Erstellung und Paketierung von Inhalten.
Das integrierte Dashboard zeigt Performance- und ROI-Kennzahlen für Automatisierungsprozesse an.
Die Plattform fungiert als OIDC-Authentifizierungsstelle (OpenID Connect) für die separat verfügbare Software HashiCorp Vault und unterstützt damit die Automatisierung in Zero-Trust-IT-Umgebungen.
Der neue Automation Orchestrator (Technology Preview) verbindet deterministische, eventgesteuerte und KI-getriebene Automatisierung über eine gemeinsame Workflow-Oberfläche."
Stand: Ende Juni 2026.
Querverweis:
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