Neu: Die konsolidierte Systemsicht erlaubt es, Neo4j-Deployments in Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Umgebungen ab sofort konsistent zu verwalten und zu kontrollieren...
Hintergrund
Graphdatenbanken sind ein wichtiger Bestandteil von KI-Systemen sowie Analyse-/agentenbasierten Anwendungen, da sie den Datenkontext bereitstellen, auf den Machine-Learning- und Reasoning-Modelle basieren. Unternehmen betreiben dazu oft Neo4j-Instanzen über mehrere Clouds und private Infrastrukturen hinweg, die dann von unterschiedlichen Teams betrieben werden. Die kostenlose Community Edition von Neo4j ist laut Anbieter beispielsweise zwar weit verbreitet, kann in großen Organisationen jedoch zu unkontrolliertem Wachstum und einer uneinheitlicher Governance führen.
Zur Ankündigung
Neo4j kündigte am 8. Jan. ’26 seinen neuen Neo4j Fleet Manager an. Die zentrale Verwaltungsoberfläche wurde geschaffen, Graphdatenbanken in Cloud-, Hybrid- oder On-Premises-Umgebungen zentral zu verwalten und zu überwachen. Die Software liefert Verantwortlichen laut Entwickler dazu eine konsolidierte Systemansicht über ihre gesamte Neo4j-Umgebung – von AuraDB Cloud-Services über selbstverwaltete Enterprise-Edition-Installationen bis zu lokalen Deployments wie Desktop und Community Edition (CE).
Unterstützt wird auch Neo4j Infinigraph, eine verteilte shared Architektur, mit der sich Graph-Workloads über mehrere Systeme und Umgebungen hinweg auf über 100 TB skalieren lassen.
Neo4j Fleet Manager ist über die Neo4j Aura Console verfügbar
Die Software bietet folgende grundlegenden Leistungsmerkmale (Quelle, Neo4j):
1. Zentrale Administration und Durchsetzung von Richtlinien
„Der Fleet Manager unterstützt die Verwaltung aller Neo4j-Datenbanken über AWS, Azure, GCP und lokale Infrastrukturen über eine zentrale Management-Ebene hinweg. Deployments können Teams oder Projekten zugeordnet werden. Zugleich behalten Administratoren den Überblick über Lizenznutzung und Erweiterungen.
2. Durchgängige Überwachung
Die Lösung schafft eine durchgängige Sicht auf den Zustand, die Performance und die Ressourcenauslastung aller Datenbanken. Echtzeit-Telemetrie erleichtert die Fehlersuche und verkürzt die Zeit bis zur Problemlösung.
3. Operative Automatisierung und Konsistenz
Geführte Workflows vereinfachen Versionsupgrades, vermeiden manuelle Setups und reduzieren Fehlerquellen. Standardisierte Abläufe minimieren Risiken und Ausfallzeiten und gewährleisten die stabile und sichere Verwaltung unternehmenskritischer Daten.“

Bildquelle: Neo4j.
Kommentarauszug Sudhir Hasbe, President und Chief Product Officer von Neo4j: „Daten sind zunehmend verteilt, müssen aber weiterhin als einheitliches System of Record verwaltet werden… Das ist eine Voraussetzung für den Aufbau verlässlicher und kontrollierter Grundlagen für GenAI.“ Anmerkung: Neo4j Fleet Manager steht nach Angaben des Anbieters allen Neo4j-Kunden, einschließlich der Nutzer der Community Edition, kostenlos zur Verfügung.
Fazit
Fleet Manager liefert CIOs und CISOs eine zentrale Übersicht, um die CE gemeinsam mit verwalteten und Enterprise-Deployments zu steuern. Damit schafft die Lösung die operative Grundlage, um Neo4j-Umgebungen kontrolliert zu skalieren und zugleich Compliance- und Sicherheitsstandards einzuhalten.
Querverweis:
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