Die Wiederherstellbarkeit von Backups automatisiert prüfen und absichern. Um sicherzustellen, ob ein Restore-Prozess im Ernstfall wirklich funktioniert muss er getestet werden…
Hintergrund
Cyberangriffe, Systemausfälle, Bedienfehler oder externe Störungen zeigen, dass klassische Backup-Strategien allein nicht ausreichen. Gesicherte Daten können infiziert sein oder im Notfall nicht zuverlässig wiederhergestellt werden. Der Cristie Resilience Booster will diese kritische Lücke jetzt schließen. Die Lösung kombiniert dazu kontinuierliche Validierung, KI-gestützte Bedrohungserkennung und Extended Detection and Response (XDR)-Funktionen, um die Betriebskontinuität sicherstellen zu können.
Ankündigungsdetails
Cristie Data GmbH, Anbieter von Softwarelösungen für Business Continuity, IT-Resilienz und Systemwiederherstellung, hat seinen Cristie Resilience Booster® vorgestellt. Mit der neuen Softwarelösung können Backup- und Wiederherstellungsprozesse automatisiert überprüft werden. Die Lösung scannt Wiederherstellungen kontinuierlich auf Bedrohungen um sicherzustellen, dass Daten nicht nur gesichert, sondern im Ernstfall auch zuverlässig und sauber wiederhergestellt werden können. Laut Entwickler funktioniert dies unabhängig von der eingesetzten Backup- oder Speicherplattform. Unterstützt werden unter anderem Umgebungen mit Veeam, Rubrik, Cohesity sowie IBM.

Bildquelle: Cristie.
CleanRoom-Technologie für sichere Backups
Ein zentraler Bestandteil des Cristie Resilience Booster ist die integrierte CleanRoom-Technologie. In der isolierten Umgebung werden Backups getestet, ohne produktive Systeme zu beeinflussen.
Dieser abgeschottete CleanRoom bietet die Möglichkeit, Backups zu untersuchen, zu validieren und gegebenenfalls zu bereinigen, bevor sie im operativen Betrieb wiederhergestellt werden. Weitere Funktionen und Vorteile betreffen (Quelle, Anbieter):
"Automatisiertes Testen von Wiederherstellungen: Eine kontinuierliche Datenvalidierung sorgt dafür, dass Daten jederzeit sicher wiederhergestellt werden können.
Intelligente Bedrohungserkennung: Durch den Einsatz von Machine Learning wird Malware erkannt, die von anderen Sicherheits- und Speicherlösungen übersehen wurde. So lassen sich infizierte Backups frühzeitig identifizieren.
Extended Detection and Response (XDR): Mehrere integrierte XDR-Tools mit CleanRoom-Technologie sorgen dafür, dass kompromittierte Wiederherstellungen erkannt, isoliert und bereinigt werden.
KI-gestütztes Reporting: Ein kontinuierliches Monitoring liefert rund um die Uhr Status-Updates und konkrete Empfehlungen, um die Resilienz laufend zu verbessern.
Unabhängig von der Speicherplattform: Mit Unterstützung zahlreicher führender Enterprise-Storage-Technologien bietet die Software laut Anbieter eine einheitliche Recovery-Assurance-Lösung für komplexe Speicherumgebung."
Querverweis:
Unser Beitrag > PoINT Archival Gateway S3 Storage bei Cristie GREEN S3 Cloud
Unser Beitrag > Wie Bedrohungsakteure KI nutzen: Aktueller Google Bericht „AI Threat Tracker“ verfügbar
Unser Blogpost > Resilienz gegen Cyberangriffe: Backup-Verfahren als Teil einer übergeordneten Datenschutzstrategie