
Bis zu 12 TB/s Durchsatz bei massiver Skalierbarkeit. Trend: Object Storage entwickelt sich in Richtung einer KI-optimierten Datenplattform weiter…
Hintergrund
Unternehmen müssen schnell wachsende unstrukturierte Daten für KI-Workloads zu verwalten und diese gleichzeitig über teils weit verteilte Hybrid-Umgebungen hinweg verwalten. In seinem Bericht „Object Storage Solutions Landscape, Q1 2026“ weist Forrester deshalb darauf hin, dass der Aufstieg generativer KI „inzwischen Object Storage weiter in Richtung einer KI-optimierten Datenplattform treibt – im Gegensatz zur früheren primären Nutzung als skalierbarer sowie langlebiger Speicher für unstrukturierte Daten, Medien und Backups.“ Die jetzt vorgestellten Updates für NetApp StorageGRID sollen laut Anbieter dies repräsentieren.
Ankündigungsübersicht
NetApp StorageGRID 12.1 wurde offiziell am 01. Juli 2026 vorgestellt und auch auf den Markt gebracht. Neu ist die Skalierung von KI und anderen modernen Workloads mit Hilfe eines föderierten globalen Namespace. Die neuen Funktionen verbessern laut Entwickler den Zugriff auf Daten sowie deren Verarbeitung sowie Verwaltung in weit verteilten Umgebungen; sie unterstützen KI-Datenpipelines, Data Lakes und moderne objektbasierte Anwendungen.

NetApp StorageGRID (Bildquelle: NetApp).
Wichtige neue Funktionen von StorageGRID 12.1 im Überblick (Quelle, Anbieter):
Globaler föderierter Namespace: „Kunden erzielen massive Skalierbarkeit ohne Anwendungen oder Workflows neu zu konzipieren – durch die Einführung föderierter Namespaces. Diese ermöglichen die Verwaltung mehrerer global verteilter StorageGRID-Systeme mit bis zu 10 Exabytes in einem single Namespace.
Verbesserungen bei Performance, Effizienz und Datenmanagement: Um Compute-Kosten zu reduzieren und die Effizienz moderner Workloads zu verbessern, liefert StorageGRID 12.1 – je nach Workload und Objektgröße – bis zu 400 Prozent höheren Durchsatz im Vergleich zur Version 12.0. Damit kann StorageGRID nun bis zu 12 TB/s Durchsatz an KI-Fabriken liefern.
Batch-Operationen erlauben es Kunden, Operationen auf Milliarden von Objekten einfach auszuführen. Mit neuen Funktionen sind KI-Agenten in der Lage, Änderungen an Object-Storage-Buckets seit dem letzten Scan einfach nachzuverfolgen. Das kann die Fähigkeit verbessern, umfassende KI-Datenpipelines aufzubauen.
Erweiterte Sicherheits- und Governance-Funktionen: Stärkere Kontrollen für regulierte Umgebungen helfen Kunden dabei, Innovation zu beschleunigen und gleichzeitig ihre Daten mit Multi-Admin-Verifizierung zu schützen.“
Querverweis:
Unser Beitrag > Wie GenAI die Konsolidierung moderner IT Sicherheitsarchitekturen forciert
Unser Beitrag > Fujifilm bringt LTO Ultrium 10 Tape Storage mit 40TB auf den Markt
Unser Beitrag > KI Data Management: Starburst Enterprise Intelligence Platform Ankündigung und neue Partnerschaft mit Qlik