Neue DAG-Funktion unterstützt Verantwortliche bei Ermittlung, Management und Operationalisierung von unstrukturierten Daten. Wer hat Zugriff auf welche Daten...?
Hintergrund
DAG schließt laut Entwickler eine kritische Lücke, denn Unternehmen können Daten, über die sie keine Übersicht und Kontrolle haben, weder verwalten noch schützen oder einen direkten Nutzen aus ihnen ziehen. Herkömmliche Ansätze stoßen angesichts von steigenden KI-Anforderungen, Cyber-Risiken und der zunehmender Datenkomplexität hierbei schnell an ihre Grenzen.
Ankündigungsübersicht
Datadobi (belgischer Anbieter im Bereich Data Storage Management Services, DSMS), hat seine StorageMAP-Lösung um Data-Access-Governance-Fähigkeiten (DAG) erweitert. Die neue Funktionalität ist laut dem Unternehmen ab sofort allgemein verfügbar (Stand Ende Sept. 2026).
DAG soll Unternehmen Einblicke ermöglichen, wer Zugriff auf ihre unstrukturierten Daten hat und ob dieser Zugriff gemäß den Unternehmensrichtlinien erfolgt. Damit möchte Datadobi betroffene Unternehmen besser dabei unterstützen, als Intelligence- und Orchestrierungsebene Daten in fragmentierten IT-Umgebungen zu ermitteln, abzugleichen und zu operationalisieren.
Ankündigungsdetails (Quelle, Anbieter)
„Die DAG-Funktion von StorageMAP bietet Administratoren Einblicke in die Zugriffsberechtigungen fragmentiertet Datenumgebungen mit unstrukturierten Daten. Sie ermittelt, wer Zugriff auf welche Daten hat und ob dieser Zugriff im Einklang mit den Unternehmens- und Sicherheitsrichtlinien steht. Unternehmen können falsch zugewiesene Berechtigungen erkennen, Cyber-Risiken minimieren und Governance-Strategien im benötigten Umfang umsetzen.
Diese Einblicke bilden die grundlegende erste Stufe der übergeordneten DSMS-Disziplin – Transparenz, Verständnis, Entscheidung und Umsetzung – und bestimmt, ob Unternehmen auf Basis ihrer Daten fundiert und mit der nötigen Sicherheit handeln können.“
Datenbestände erfassen und Daten besser schützen
„Die Einführung von DAG erweitert die bestehenden Datenmanagement-Funktionen von StorageMAP in den Bereichen Ermittlung und Klassifizierung von Unternehmensdaten, Risikobewertung, Lebenszyklusmanagement und KI-Eignung.
Zusammen helfen diese Funktionen dabei, Datenbestände zu erfassen, mit den Unternehmensanforderungen in Hinblick auf Geschäftsnutzen und Risiken abzugleichen sowie richtlinienbasierte Maßnahmen umzusetzen. Dadurch können Anwender von unstrukturierten Datenlandschaften profitieren die KI-Initiativen unterstützen. Zudem soll die Cyber-Resilienz gestärkt, Kosten verringert und ein langfristiger geschäftlicher Nutzen damit erreicht werden können.
Die DAG-Funktion wurde laut Entwickler im Vorfeld bereits von einer Reihe von Beta-Kunden getestet. Die Lösung kann dabei eine Vielzahl von Anwendungsfällen unterstützen: vom Schutz sensibler Daten und der Schadensbegrenzung bei Datenschutzverletzungen über die Einhaltung von Aufbewahrungs- und Compliance-Vorgaben bis hin zum Risikomanagement bei Fusionen, Übernahmen und Firmenauflösungen.

Bildquelle: Datadobi
Michael Jack, Mitbegründer und Chief Revenue Officer von Datadobi: „Unstrukturierte Daten stehen heute im Mittelpunkt der größten Herausforderungen von Unternehmen, darunter KI-Bereitschaft, Cyber-Resilienz, Kostenkontrolle und Compliance. Denn mit Daten, die sie weder einsehen noch kontrollieren können, können Unternehmen keine dieser Herausforderungen bewältigen…“.
Schneller auf Sicherheitsvorfälle und Audits reagieren
Early-Access-Kunden mangelte es demnach an einem umfassenden Verständnis darüber, welche kritischen Datensätze unter Umständen offengelegt waren und wer darauf zugreifen konnte. Um bei Audits und Sicherheitsvorfällen angemessen zu reagieren, musste häufig auf manuelle Überprüfungen zurückgegriffen werden.
Mit DAG könnenDaten mit zu weitreichenden Zugriffsrechten schneller identifiziert und Zugriffskontrollen überprüft werden, um die Sicherheit proaktiv zu verbessern. Für Unternehmen, die in KI investieren, schafft das die Governance-Grundlage, die für vertrauenswürdige, gut verwaltete Daten erforderlich ist.
Unternehmen, die Datenschutzbestimmungen wie DSGVO, HIPAA oder PCI DSS unterliegen, bietet es mehr Transparenz, um nachweisen zu können, dass Zugriffskontrollen bestehen, wie vorgesehen funktionieren und den Unternehmensrichtlinien entsprechen.“
Querverweis:
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