Orchestrierung, Überwachung und Life-Cycle-Management über verschiedene Speicher-Ökosysteme hinweg. IT-Admins erhalten die Möglichkeit, skalierbare Lösungen in Rechenzentren einfacher zu integrieren...
Zum Hintergrund
Warum sich Verantwortliche mit Swordfish® beschäftigen sollten:
"Offene Standards spielen eine entscheidende Rolle zur Verringerung der Anbieterabhängigkeit und der Vereinfachung des Infrastrukturmanagements. Swordfish unterstützt Softwareentwickler, Speicheranbieter, Cloud-Anbieter und IT-Administratoren in Unternehmen durch die Bereitstellung einer gemeinsamen Verwaltungsschnittstelle über Speicherplattformen hinweg und ermöglicht so interoperable Lösungen, die einfacher zu implementieren, zu automatisieren und zu warten sind.
Die Swordfish-API wurde erstmals im Jahr 2016 veröffentlicht, um das DMTF-Redfish®-Protokoll und -Schema zu erweitern und so die Verwaltung von Speichergeräten und -diensten in modernen Rechenzentren zu ermöglichen. Die erste Version von Swordfish konzentrierte sich auf die Bereitstellung einer dienstbasierten Schnittstelle.
In nachfolgenden Versionen wurden die Unterstützung für die Modellierung herkömmlicher Speichersysteme, NVM Express®- und NVMe over Fabrics (NVMe-oF™)-Technologien sowie die Erweiterung der Redfish-Funktionalität in verschiedenen Bereichen hinzugefügt, darunter die Modellierung von Speicherstrukturen mit Sunfish™ der OpenFabrics Alliance (OFA).
Swordfish arbeitet dazu laut SNAI mit DMTF, NVM Express, SODA, UEC, OCP und OFA zusammen."
Ankündigungsübersicht zu Swordfish v1.2.9
Die SNIA Storage Management Community hat am 28. Juli 2026 bekannt gegeben, dass Swordfish® v1.2.9 nun offiziell ein SNIA-Standard ist.
v1.2.9 enthält dazu erweiterte Spezifikationsrichtlinien für „Capacity“ sowie für „Mapping“ und „Masking“. Die Version bietet zudem Unterstützung für die Meldung von „Persistent Reservations“. Zu den wesentlichen Neuerungen und Funktionen gehören (Quelle, SNIA):
„Aktualisierung und Umbenennung des „Error Handling Guide“ in „Message Guide“ mit zusätzlichen Anleitungen zur Verwendung von Ereignissen und Fehlern
Neustrukturierung und Erweiterung der Swordfish-Ereignismeldungsregister sowie Aktualisierung des Ereignisprofils
Anpassung an DMTF Redfish®-Verwendungsweisen, wie z. B. die Eigenschaft „LifetimeStartDateTime“ in Metriken, verbesserte Anleitungen zur Fehlerberichterstattung und zum Verhalten von Aktionen
Aktualisierungen der NVM Express®-Funktionalität sowie des Mapping-Leitfadens und des Schemas für NVMe-Personalities
Aktualisierte Anwendungsfälle und Mockups für Dateisysteme, aktualisierte Mapping- und Masking-Funktionalität, hinzugefügte Berichtsfunktion für persistente Reservierungen sowie erweiterte „VolumeMetrics“ und „StoragePoolMetrics“.
Verbesserter NVM Express®-Support
NVM Express-Technologien werdsen zunehmend zur Grundlage für Hochleistungsspeichersysteme. Deshalb aktualisiert Swordfish v1.2.9 die NVMe®-Funktionalität, einschließlich Verbesserungen am Mapping-Leitfaden und der Schema-Unterstützung für NVMe-Personalities. Die Aktualisierungen sollen Anbietern dabei helfen, moderne NVMe-Speicherressourcen möglichst genau darzustellen und bieten Verwaltungsanwendungen gleichzeitig umfassendere, standardisierte Informationen über die Speicherfunktionen.“
Erweiterte Filesystem- und Metrikfunktionen
Die Version v1.2.9 aktualisiert zudem Anwendungsfälle für Dateisysteme und Implementierungsentwürfe und erweitert gleichzeitig mehrere wichtige Metriken, darunter:
"Aktualisierte Anwendungsfälle und Beispiele für Dateisysteme
Verbesserte Zuordnungs- und Maskierungsfunktionen
Berichtsentwürfe für „Persistent Reservations“
Erweiterte „VolumeMetrics“
Erweiterte „StoragePoolMetrics“.

Abb.: Bildquelle, SNIA.
Externer Link > https://www.snia.org/forums/smi/swordfish
Fazit
Angesichts der kontinuierlichen Skalierung von Rechenzentren gewinnen standardisierte APIs wie Swordfish zunehmend an Bedeutung, um die Orchestrierung, Überwachung und das Lebenszyklusmanagement über verschiedene Speicher-Ökosysteme hinweg zu ermöglichen.
Querverweis:
Unser Beitrag > Open-source IT Infrastruktur Monitoring mit Icinga
Unser Blogpost > Podcast: Moderne Speichersysteme als aktive Elemente zur Beschleunigung datenintensiver Workloads
Unser Beitrag > Blogpost: Status und Entwicklungen im Bereich der unternehmensweiten Speicherverwaltung, Teil 1
Unser Blogpost > Ethernet für KI-Storage und IT-Infrastruktur-Herausforderungen aus Speichernetzwerk-Sicht