Technologiepartnerschaft für mehr Skalierbarkeit beim Datenaufkommen durch KI mit resilienter Hardware-Software-Plattform für den Petabyte-Bereich...
Ankündigungsübersicht
Das Commvault-Flex-Angebot als Technologiepartnerschaft wurde am 20. April um Hitachi Vantara und NetApp als neue Mitglieder erweitert. Commvault Flex, bisher unter dem Namen HyperScale Flex angeboten, ist eine vom Anbieter entwickelte Enterprise-Lösung mit dem Ziel, eine möglichst hohe Resilienz auch bei sehr großen und dynamischen Datensätzen zu erreichen. Sie bietet laut Entwickler dazu eine auf die Unternehmen zugeschnittene Datensicherung und Ausfallsicherheitslösung in Kombination mit einer flexibel skalierbaren Architektur, die sich mit externen Hochleistungs-Flash-Speicherpools verbinden lässt.
Angebunden an externe Flash-Speicherpools für den Enterprise-Einsatz
Aufbauend auf dem bestehenden Commvault-Flex-Ökosystem mit HPE, Everpure und VAST Data soll die Integration von Hitachi Vantara (siehe VSP-One-Datenplattform) und NetApp (siehe Enterprise-Data-Platform mit integrierter KI-gestützter Ransomware-Detection) eine höhere Flexibilität und Sicherheit ermöglichen, um Cyberrecovery-Vorgaben einzuhalten.
Verantwortliche für IT-Infrastruktur sollen dabei auf die Kompatibilität mit ihren jeweils bevorzugten Speicheranbietern bauen können. Die Commvault Flex-Modelle werden als Software-Image bereitgestellt, das sich auf einer validierter Serverhardware installieren und mit der Speicherhardware der beteiligten Partner verbinden lässt.
Hintergrund
Die Nachfrage nach KI-fähigen Kapazitäten für Rechenzentren soll nach Einschätzung von McKinsey bis 2030 voraussichtlich um durchschnittlich 33 Prozent p.a. steigen (1), da Unternehmen KI vermehrt für ihre geschäftskritischen Applikationen einsetzen. Die explosionsartige Zunahme KI-generierter Daten generiert somit auch den Bedarf an resilienten, flexiblen Angeboten, die Leistung und Kapazität unabhängig von herkömmlichen Rechen- und Speichersystemen skalieren können.
Mit dem disaggregrierten Design der Lösung können Unternehmen in die Lage versetzt werden, die Wiederherstellung ihrer kritischer Systeme besser zu skalieren, Überprovisionierung zu vermeiden, Kosten zu senken und zugleich strenge Service-Level-Agreements (SLA) einzuhalten.
Zur Architektur und Bereitstellung (Quelle, Anbieter):
- „Beginnt mit einer Konfiguration mit zwei Knoten zur Gewährleistung der Redundanz, erweiterbar für höhere Kapazitäten
- Basiert auf validierten Server- und externen Speicherkonfigurationen
- Freie Wahl des Hardware-Anbieters ohne Herstellerabhängigkeit
- ähnlichen Benutzererfahrung bereitgestellt
- First-call support durch Commvault.

Abb.: Ökosysteme für Cyberresilienz basieren auf dem Zusammenspiel von Partnern sowie Hardware und Software (Bildquelle: Commvault).
Die Commvault Flex-Integration mit Hitachi Vantara und NetApp soll laut Anbieter voraussichtlich noch im Sommer 2026 allgemein verfügbar sein. Die Preise richten sich nach den jeweils gewählten Server- und Speicheroptionen.
(1) Quelle / externer link > https://www.mckinsey.com/industries/technology-media-and-telecommunications/our-insights/ai-power-expanding-data-center-capacity-to-meet-growing-demand
Querverweis:
Unser Beitrag > Fivetran: Ausfälle von Datenpipelines kosten Unternehmen durchschnittlich drei Millionen US-Dollar pro Monat
Unser Beitrag > Saubere Backups: Integration von Commvault in CrowdStrike Falcon Next-Gen SIEM
Unser Beitrag > Die Migration von Hypervisor-Systemen und daraus resultierende Risiken für Backup- und Disaster Recovery