
Softwaredefinierter Blockspeicher für Red Hat OpenShift, Kubernetes und zustandsbehaftete Workloads. Kombination von NVMe over TCP und NVMe over RDMA mit SPDK-Beschleunigung…
Hintergrund
Simplyblock hat am 4. Nov. 2026 angekündigt, dass der Container Storage Interface (CSI)-Treiber mit -Operator des Anbieters die Red Hat-Zertifizierung erhalten hat und im Red Hat Ecosystem Catalog gelistet sind (1)
Zusammen mit den (bereits im September diesen Jahres) eingeführten integrierten Funktionen für Geschäftskontinuität und Notfallwiederherstellung vervollständigt die Zertifizierung das Speicherkonzept für Unternehmen, die VM-Workloads von VMware und Nutanix auf Red Hat OpenShift Virtualization migrieren möchten.
Damit steht eine zertifizierte Speicherschicht zur Verfügung, die Shared Storage, Live-Volume-Mobilität, Replikation, Failover und Wiederherstellung bereitstellt – Funktionen, für die sich VMware-Kunden bisher auf vSAN, vMotion, Storage vMotion und Site Recovery Manager verlassen haben – auf Standard-Servern, die sie bereits besitzen.
VMware Exit Strategie und Storage
Unternehmen haben, falls Sie VMware (und FC-/iSCSI SANs) den Rücken kehren, eine Reihe von Speicheroptionen für OpenShift. Jedoch gibt es laut Simplyblock bislang keinen validierten Entwurf, um VMs so zu betreiben, wie sie es zuvor gewohnt waren. Leistung, Kapazitätseffizienz, Live-Mobilität und Notfallwiederherstellung stammten aus unterschiedlichen Produkten oder fehlten in der Speicherschicht, sodass Architekten ihre eigenen Konzepte zusammenstellen mussten.
Simplyblock bietet mit der Ankündigung jetzt eine von Red Hat zertifizierte, softwaredefinierte Blockspeicherplattform, die parallel zu den Workloads auf den OpenShift-Servern läuft, die Kunden bereits besitzen. Als natives, verteiltes Speichersystem konzipiert, bedient simplyblock software defined storage virtuelle Maschinen und containerisierte Anwendungen über dieselbe Speicherschicht. Teams stellen Speicher über Standard-Kubernetes-Schnittstellen bereit und verwalten dessen Lebenszyklus mit dem zertifizierten simplyblock-Operator.
"Durch die Kombination von NVMe-over-TCP und NVMe-over-RDMA mit SPDK-Beschleunigung liefert die Plattform laut Entwickler Blockspeicherleistung auf Enterprise-Niveau ohne proprietäre Hardware.
Erasure-Codierung liefert den Ausfallschutz einer dreifachen Replikation, laut Anbieter zu einem Bruchteil der Kapazitätskosten; Copy-on-Write-Snapshots und -Klone, Thin Provisioning, mandantenfähige QoS und Volume-Verschlüsselung runden die Plattform ab. Die Kapazität lässt sich durch Hinzufügen von Knoten skalieren."
Die Red Hat-Zertifizierung bestätigt, dass der simplyblock-CSI-Treiber und der Operator für Red Hat OpenShift validiert wurden: Kunden können simplyblock mit denselben Tools und denselben Support-Erwartungen wie den Rest ihrer OpenShift-Plattform bereitstellen und den VM-Speicher anhand einer zertifizierten Referenz statt eines eigenen Designs gestalten.
"Synchrone Metro-Replikation mit RPO von null in einer Stretch-Cluster-Konfiguration, asynchrone Replikation mit RPOs von nur einer Minute, Live-Forward-Replikation laufender Volumes über Cluster hinweg sowie Sicherung und Wiederherstellung in jedem S3-kompatiblen Objektspeicher decken die Replikation auf Speicherebene ab.
Dazu kommen Failover- und Mobilitätsfunktionen, für die VMware-Kunden bisher auf vSAN, vMotion und Site Recovery Manager angewiesen waren, jeweils ohne ein separat lizenziertes DR-Produkt. Speicher, Geschäftskontinuität und Notfallwiederherstellung werden damit zu einer einzigen Plattformentscheidung, statt zu drei verschiedenen Lösungsszenarien."

Bildquelle: simplyblock
Kommentarauszug Rob Pankow, CEO von simplyblock: „Kunden sagten uns, dass der schwierigste Teil beim Wechsel weg von VMware nicht der Hypervisor war. Es war vielmehr die Suche nach einem Speicherkonzept für OpenShift, das ihnen das zurückgab, was sie von vSAN, vMotion und SRM gewohnt waren. Mit der Red Hat-Zertifizierung und den in die Plattform integrierten Funktionen für Geschäftskontinuität und Notfallwiederherstellung ist dieses Konzept nun vollständig…“
(1) Quelle / externer link > https://catalog.redhat.com/en/software/container-stacks/detail/68f8e0f36705922725f168d4
Querverweis:
Unser Blogpost > Container-native Virtualisierung mit KubeVirt
Unser Beitrag > SNIA Swordfish® v1.2.9: Einheitliche Server- und Speicherverwaltung für Hyperscale- und Cloud-Infrastruktur-Umgebungen
Unser Blogpost mit Podcast > Container oder virtuelle Maschinen – was ist die bessere Wahl?